Während das Handelsvolumen stetig ansteigt, entwickelt sich das Zollumfeld zunehmend in einem automatisierten Umfeld. Eine ansteigende Nutzung der elektronischen Datenübertragung und der Fokus auf das Risikomanagement sind die logische Konsequenz. Verwaltungen verlangen Informationen eher und detaillierter als früher und verfügen nun über die Datenverarbeitungskapazität, sehr schnell Risiken und Unstimmigkeiten in den Zolldokumentationen der Unternehmen zu entdecken. Verwaltungen haben begonnen, miteinander zu kooperieren und tauschen Informationen über Wirtschaftsbeteiligte aus, die ein Risiko darstellen. Dieser Trend scheint anzuhalten: Eine schnelle Zollabfertigung und andere Handelsvereinfachungen hängen somit zunehmend von der Fähigkeit des Unternehmens ab, höhere Compliancestandards zu erfüllen. Papierlose, elektronische Zollabfertigungen werden zunehmend alltäglich, periodische Informationsabgaben an den Zoll werden durch Vorabangaben aller Daten ersetzt. Das bedeutet, dass die elektronischen Anzeigen bei der Zollbehörde zukünftig einige Tage oder Wochen vor Ankunft der Fracht im Empfangsland oder sogar schon vor Versendung der Fracht im Abgangsland eingereicht werden müssen.
Diese neue Regelung ist sowohl für große als auch für kleine Unternehmen eine echte Herausforderung. Konsistente, korrekte Zollangaben können nicht zeitnah geliefert werden, wenn ein Unternehmen Zollangelegenheiten an mehreren Standorten ohne eine zufriedenstellende Kommunikation abwickelt. Betrachtet die Verwaltung die verschiedenen Standorte eines Unternehmens als eine Einheit, muss das Unternehmen auch als Einheit agieren oder riskiert, als nicht compliant angesehen zu werden.
Ohne die Einrichtung von automatisierten Zollprozessen und den gezielten Einsatz von Software ist es kaum möglich, eine korrekte Einreihung von Waren zu gewährleisten, Daten für eine eventuelle Prüfung sofort verfügbar zu haben, Ursprungsprüfungen optimal nachzuhalten oder die Berechtigungen für die Nutzung von Zollbefreiungen, des Verfahrens der vorübergehenden Verwendung oder die Rückwareneigenschaft einer Sendung nachzuweisen.
Die TTA beschäftigt anerkannte Softwarespezialisten. Darunter sind auch einige der weltweit führenden Experten bei der Einführung regionaler und globaler Zollsysteme (etwa ATLAS). Gerne unterstützen wir Sie mit unserem Know-how bei der Nutzung der neuesten Softwarelösungen, um den gesetzlich geforderten Dokumentationspflichten beim grenzüberschreitenden Warenverkehr nachzukommen. Die TTA steht Ihnen mit umfassendem Rat zur Seite und ermöglicht einen Zugang zu praxiserprobter, von einigen der weltweit größten und renommiertesten Unternehmen genutzten Software. Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen sowohl für Kleinunternehmen an, die das Outsourcen der IT-Abwicklung in Betracht ziehen, als auch für Großkonzerne, die eine globale Softwarelösung suchen, die im eigenen System installiert und integriert werden kann.
